Eine Blitzschutzanlage besteht immer aus folgenden Teilen:

ERDUNGSANLAGEN
Eine Erdungsanlage ist die Grundvoraussetzung für eine funktionierende Blitzschutzanlage. Hier soll die Energie des Blitzes kontrolliert an das Erdreich abgegeben werden. Der Fundamenterder und die Erdringleitung werden bei Neubauten eingesetzt. Die Tiefenerder kommen bei Reparaturen und Sanierungen zum Einsatz.

ABLEITUNGEN
Die Ableitungen verbinden die Erdungsanlage mit der Fangeinrichtung. Die Energie soll sicher und kontrolliert abgeleitet werden. Hierfür muss das richtige, geprüfte Material eingesetzt werden.

FANGEINRICHTUNG
Die Fangeinrichtung befindet sich im einschlaggefährdeten Bereich des Gebäudes. Diese Bereiche werden für jedes Gebäude separat ermittelt. Sie befinden sich meistens auf dem Dach und den Dachkanten. Mit Fangstangen und Fangspitzen wird der Blitz sicher eingefangen und den Ableitungen zugeführt. Je nach Gebäude oder dem zu schützenden Dachaufbau, gibt es die Fangbauteile in den unterschiedlichsten Längen.

 

POTENTIALAUSGLEICH
Da die Blitzenergie auch über die Versorgungsleitungen in das Gebäude getragen werden kann, muss der Potentialausgleich ausgeführt werden. Alle blitzstromtragfähigen Versorgungsleitungen werden hier über eine Potentialausgleichsschiene verbunden.

ÜBERSPANNUNGSSCHUTZ
Die Stromleitungen werden mit Überspannungsschutzgeräten gegen blitzbedingte Überspannungen geschützt.

 
 
 
 
 

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Blitzschutz

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